Du hast auf Instagram ein Bild zu einer schönen Wanderung entdeckt, die du gerne nachgehen möchtest. Diese führt von der Bergstation der Wurzeralmbahn über das Frauenkar auf das
Warscheneck und schließlich über den Toten Mann und die Rote Wand vorbei am Brunnsteinersee zurück zum Ausgangspunkt. Führe die Onlineplanung durch, ermittle Daten und Fakten, finde mehr
über das Gelände heraus, beschäftige dich mit Orientierungspunkten und stelle auf Basis dessen fest, ob diese Tour etwas für dich wäre.
Eine erste Planung der Tour zeigt das folgende Bild:
Im Detail zeigen Routenführung und Karte das folgende Bild:
- Von der Bergstation geht es die ersten etwa 40 Höhenmeter über eine Forststraße bergab. Dabei geht es zunächst durch einen kurzen Waldabschnitt, schließlich
über die Almwiese. Ein Symbol für "Viehgatter" lässt darauf schließen, dass in den Sommermonaten mit Weidevieh zu rechnen ist.
- Mit wenigen moderaten Anstiegen verläuft die Forststraße durch den Almkessel, quert einige Bachläufe und führt an einem WC und der Talstation des Frauenkar Liftes
vorbei. Auf den darauffolgenden 760 Metern, die abwechselnd über die Wiese und durch den Wald führen, lässt sich die Forststraße zwei Mal über Steige abkürzen.
- Die Forststraße wird schmäler und nimmt schließlich die Form eines Karrenweges an, der nun in zunehmender Steigung Richtung Warscheneck SO-Grat führt. Auch dieser
kann zwei Mal über markierte Wege abgekürzt weden. Nach 212 Höhenmetern geht der Karrenweg in einen markierten Steig über. Der Karrenweg, im Schwierigkeitsgrat T1, stellt keinerlei
technische Anforderung. Bei den Abschneidern im Schwierigkeitsgrat T2 ist elementare Trittsicherheit von Vorteil.
- Die Bergstation des Frauenkar Liftes kommt in Sichtweite, man wandert jedoch nicht direkt hin, sondern folgt der Beschilderung Richtung Warscheneck. Hier, auf
1850-1900 Metern Seehöhe, beginnt der Wiesenuntergrund zunehmend felsdurchzogen zu werden. Auch der Schwierigkeitsgrat des Weges verändert sich und steigt auf T6, was auf ausgesetztes und
technisch hochanspruchsvolles Gelände schließen lässt.
- Man quert einen Hang mit einer Neigung von 40° und mehr. Dies erfordert Trittsicherheit und man sollte auch Schwindelfreiheit mitbringen. Die nächsten 185
Höhenmeter führen in Serpentinen über steiles Gelände bergwärts, bis man den Wiederlechnerstein südlich passiert. Der Abhang selbst ist noch nicht sehr felsdurchzogen, sondern zeigt sich noch als
Wiese.
- Hat man den Wiederlechnerstein hinter sich gelassen, liegt der übrige Anstieg zum Gipfel in Form eines ausgesetzten Grates vor einem. Rechts und links fällt der
nun felsige Hang mit einer Neigung von 40° und mehr ab, während die feine Strichlierung und die Kennzeichnung T6 auf eine hochanspruchsvolle Wegführung hinweist.