Blosskogel

Diese Tour durch die eindrucksvolle Prielgruppe des Toten Gebirges gehört für mich ab heute zu den schönsten Wintertouren - besonders durch die atemberaubende Szenerie, die Sonnenterrasse des Prielschutzhauses, sowie der wunderschöne Gipfelbereich des Blosskogels. 

Blosskogel Gipfelkreuz, nach dem Aufstieg vorbei am Schiederweiher und dem Prielschutzhaus

Vom Parkplatz aus geht es für etwa eine halbe Stunde mehr oder weniger flach auf einer Forststraße, vorbei am Schiederweiher und hinein in die Polsterlucke, sowie vorbei am gleichnamigen Gasthof. Bis zum Talschluss folgen wir der Forststraße, danach geht es teilweise steil über einen felsigen Waldpfad aufwärts Richtung Prielschutzhaus. Vorbei am Klinser Wasserfall, dem Großen Ofen, dem Gottseidank-Bankerl und der Märchenwiese geht es durch das zauberhafte Winterwonderland zum Prielschutzhaus, welches wir nach insgesamt 2,5 Stunden Gehzeit erreichten. Der Weg ist selbst bei Schnee einwandfrei zu finden und es sind auch sehr viele Markierungen zu sehen. In unserem Fall konnten wir unsere eigenen Spuren durch den frisch gefallenen Pulverschnee ziehen!

Die Sonnenterrasse des Prielschutzhauses lädt bei dessen traumhafter Lage und Aussicht (in erster Linie auf Spitzmauer und Ostrawitz) zu einer kurzen Pause ein, danach geht es weiter auf den Blosskogel, welcher etwa 20 Minuten entfernt liegt. Der Weg verläuft durch einen verschneiten Latschenwald. Am Gipfel bietet sich nun das Panorama des Toten Gebirges in seiner schönsten Form - angefangen vom Kleinen Priel im Osten, über den Großen Priel, die Spitzmauer, den Ostrawitz, bis in den Talschluss des Stodertals mit Hebenkas, Suniwel und Gamsstein. Gegenüber zeigt sich der Kamm der Warscheneckgruppe - vom Warscheneck, über Schrocken, Hochmölbing bishin zum Kleinmölbing. Auch das Sengsengebirge, Teile der Haller Mauern und viele Gipfel im Kremstal und bishin zum Hengstpass sind zu sehen.

Zurück geht es nun zum Prielschutzhaus, welches nach etwa 10 Minuten Abstieg erreicht ist. Nach einer weiteren Jausenpause in der Sonne geht es dann ins Tal. Der Abstieg und schließlich der Rückweg durch die Polsterlucke dauert insgesamt 2 Stunden.

Daten und Fakten zur Tour:

  • 11.12.2020

  • Dauer Aufstieg: Circa 2,5-3 Stunden
  • Dauer Abstieg: Circa 2 Stunden

  • Höhenmeter aufwärts: 942
  • Höhenmeter abwärts: 942
  • Strecke: 13,70 km
  • Schwierigkeit: MITTEL
  • Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz Schiederweiher

 

 

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