Kremsmauer und Törl

Wunderschöne aussichtsreiche Tour auf einen markanten Berg des Alpenvorlandes, der ein absoluter Blickfang ist. Die spektakuläre Felswand im Kremstal zählt zu den absoluten Pflichtprogrammpunkten im oberösterreichischen Wanderprogramm!

Kremsmauer Gipfelkreuz nach dem Aufstieg von Steyrling, Weiterwanderung zum Törl

Zu Beginn verläuft der Weg circa 50-55 Minuten mäßig steil über eine Forstraße. An deren Ziel Kaltau, einer wunderschöne Almwiese, scheint das Ziel bereits zum Greifen nahe zu sein. Das große Gipfelkreuz der Kremsmauer und das Törl wirken optisch nicht mehr weit entfernt. Die Wanderschilder, bei denen 1,5 Stunden angeschrieben sind, zeigen jedoch dass der Schein trügt.

Das nächste Stück durch den Wald ist sehr steil und anstrengend. Je mehr Höhenmeter man zurücklegt, desto schöner wird der Blick über das Almtal und das tote Gebirge. Nach circa 40-50 Minuten des steilen Weges gabelt sich der Weg. In die eine Richtung geht es zur Kremsmauer (40 Minuten), in die andere zum Törl. Zunächst steht natürlich der Gipfel am Programm. Der Weg verläuft noch ein Stück durch den Wald, schnell wird der Weg allerdings felsiger und teilweise gesichert. Kurz unter dem Gipfel ist Aufmerksamkeit auf die Wegführung gefragt. Früher war der Hauptgipfel der Kremsmauer an einer anderen Stelle positioniert, die jedoch viele Unfälle forderte. Aus diesem Grund wurde der Gipfel weiter nach Osten verlegt, wo er einfacher zu erreichen ist. Der Weg zum alten Gipfel ist jedoch noch mehr oder weniger vorhanden. Eine Markierung, die jedoch leicht zu übersehen ist, deutet den richtigen Weg an - es handelt sich um eine Abzweigung nach rechts unterhalb einer engen Felspassage.

Einige seilgesicherte Passagen später ist der Gipfel erreicht. Der traumhafte Ausblick entschädigt für den steilen und anstrengenden Ausblick: Großer Priel und Schermberg, das Skigebiet Hinterstoder und der dahinter liegende Schrocken, Warscheneck, das Bosruck Massiv, großer und kleiner Pyrgas, die Haller Mauern, das Sengsengebirge mit dem Hohen Nock, der Traunstein und dessen umliegende Berge, das Höllengebirge, die Berge des Almtals einschließlich dem Kasberg Skigebiet und zahlreiche der kleineren Gipfel im Alpenvorland. Und, wie sollte es auch anders sein, auch der Gletscher des Dachsteins ist am Horizont zu sehen.

Der Absteig beginnt und bei der Gabelung geht es weiter zum Törl, wobei der Weg vom Gipfel zu dem spektakulären Felsfenster etwa 45 Minuten in Anspruch nimmt. Mit einem kleinen Kreuz ausgestattet, liegt es zwischen Krems- und Falkenmauer und bildet den Durchgang für Wanderer, die von der Gradnalm aus die Kremsmauer besteigen. Das Fenster in der Felswand ist eines der absoluten spektakulären Highlights der Tour!

Der Rückweg zur Gabelung dauert etwa 15 Minuten und der Abstieg zum Ausgangspunkt dann etwa 1 Stunde und 15 Minuten.

Daten und Fakten zur Tour:

  • 01.11.2019

  • Dauer: 4 Stunden 30 Minuten
  • Höhenmeter aufwärts: 1.050
  • Höhenmeter abwärts: 1.039
  • Strecke: 11,80 km
  • Schwierigkeit: MITTEL
  • Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz vor dem Forsthaus Tragl
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