Der Faistenauer Hausberg hat noch viel mehr zu bieten, als er vom Tal aus erahnen ließe. Am Gipfelbereich eröffnet sich ein weitreichendes Panorama: vom Gaisberg, über den Watzmann, das Steinerne Meer, die Osterhorngruppe bis zum Dachstein Massiv. Der familienfreundliche Aufstieg steht ganz unter dem Motto des Braunbären - Tafeln am Wegrand klären über die Spezies, seine Verbreitung und das Zusammenspiel von Mensch und Tier auf. Etwas abseits unserer Aufstiegsroute könnte man einem markierten Weg bis zur Bärenhöhle folgen.
Von dem Parkplatz entlang der Lidaunstraße folgten wir dem Straßenverlauf für wenige Meter, bis wir die markierte Abzweigung einer Forststraße erreichten. Auf deren Verlauf würden wir nun für die nächsten etwa 30 Minuten blieben. Es geht gemütlich und ohne steile Anstiege aufwärts, während sich zu unserer Linken immer wieder schöne Ausblicke bishin zum Watzmann auftaten.
Nachdem wir eine halbe Stunde unterwegs waren, erreichten wir einige Wanderschilder. Man könnte nach links nach Hof absteigen, geradeaus die Forststraßenvariante auf den Lidaun wählen, oder nach rechts über den Bärenweg zum Gipfel wandern. Wir entschieden uns für letztere Variante und würden später über die Forststraße absteigen.
Der schmale Steig führte uns nun entlang einer steilen Bergflanke durch den Wald. Eine kurze etwas steilere Felspassage ist durch ein hölzernes Geländer gesichert. Gleich darauf kamen wir bei einer weiteren Gabelung an, nach links führt ein Waldpfad zum Lidaun, nach rechts ginge es über die Lidaun Bärenhöhle auf den Gipfel. Wir folgten dem Waldpfad weiter und legten die letzten Höhenmeter des Aufstieges über einen schönen Bergrücken zurück, bis wir nach etwa einer Stunde und 25 Minuten den Lidaun erreicht hatten. Hier genossen wir bei einer ausgiebigen Gipfelrast die atemberaubende Aussicht, bevor wir uns an den Abstieg machten. Dafür wählten wir nicht wieder unsere Aufstiegsroute, sondern folgten der Beschilderung des "Lidaun Rundwanderweges Nr. 44" in die andere Richtung.
Während des Abstieges zeigte sich ein schönes Panorama über das Salzkammergut - vom Fuschlsee bis hin zum Höllengebirge und dem Traunstein. Wir querten zwei Mal die Forststraße, stiegen aber noch weiter auf dem Waldpfad ab. Als wir ein drittes Mal auf die Forststraße kamen, folgten wir ihrem Verlauf nach links. Nach circa 20 Minuten Abstieg erreichten wir jene Gabelung, bei der wir vorhin auf den Bärenweg gekommen waren. Von nun an stiegen wir entlang der Aufstiegsroute ab bis zum Parkplatz.
Daten und Fakten zur Tour:
Zu Kartenansicht und Höhenprofil
© OpenStreetMap
*bei den Zeiten handelt es sich um meine individuellen Zeiten, keine offiziellen Angaben über Wanderschilder o.ä.
Anreise und Parken: Entlang der Lidaunstraße stehen einige kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung.