Steinkogel, Zederbauernspitz, Ochsenkogel

Tour für Gipfelsammler im Kremstal! Trotz des beliebten Hirschwaldsteins sind die drei Gipfel, die ich im Zuge der Tour besuchte, nach wie vor Geheimtipps - der Parkplatz war voll, und dennoch war ich bis auf wenige Ausnahmen komplett alleine unterwegs. Highlights sind definitiv die Ausblicke über den Nationalpark Kalkalpen, das Sengsengebirge und das Tote Gebirge - und das Minikreuz am Steinkogel, das nur wenige Zentimeter groß ist. 

Steinkogel, Zederbauernspitz, Ochsenkogel, Altpernstein, Kremstal, Hirschwaldstein

Aufstieg Steinkogel: 55 Minuten

Steinkogel - Zederbauernspitz: 25 Minuten

Zederbauernspitz - Ochsenkogel: 20 Minuten

Abstieg Ochsenkogel: 25 Minuten

 

Vom Parkplatz bei der Burg Altpernstein aus führte mein Weg zunächst Richtung Hirschwaldstein. Der Pfad führte anfangs gemütlich über eine bunt blühende Wiese und hinein in den Wald - hier begann es aber sofort ziemlich steil zu werden. Hinzu kam, dass der Weg aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen ziemlich rutschig war. Somit fasste ich während des Aufstieges durch den Wald den Entschluss, den Abstieg über den Ochsenkogel zu wählen, da der Abstieg hier wohl eine reine Rutschpartie geworden wäre. 

Nach circa 20 Minuten erreichte ich eine Forststraße - würde man auf den Hirschwaldstein gehen, so würde man diese nur queren. Ich allerdings ging nach rechts und folgte von nun an der Forststraße. Hier war es nun sehr gemütlich zu gehen, man macht praktisch keine Höhenmeter und somit ist dieser Teil der Tour ein bequemer Waldspaziergang. Nach weiteren circa 20 Minuten erreichte ich eine weitere Gabelung und hielt mich an dieser links - später würde ich an dieser Stelle geradeaus weitergehen. Nun ging es wieder etwas bergauf, gleich darauf etwa 20 Höhenmeter bergab. Nach diesem Abstieg zweigt eine Forststraße nach links ab, dieser folgte ich nun aufwärts - sie verlief an einer Wiese vorbei, zog sich schließlich nach rechts, und wurde immer schmäler, sodass sie zu einem Karrenweg wurde. Dieser führte direkt bis zum Gipfel, welchen ich nach etwa 55 Minuten erreicht hatte. Hier erwarteten mich das kleine und versteckte Gipfelkreuz und ein wunderschöner Ausblick! 

Nach einer gemütlichen Pause am Gipfel ging es wieder an den Abstieg. Auf meiner Aufstiegsroute blieb ich bis zu der Kreuzung, bei der ich vorhin nach links abgebogen war. Nun ging ich nicht retour wie ich gekommen war, sondern ging geradeaus weiter. Diese Forststraße führte mich nun zu einem Waldrücken unterhalb des Zederbauernspitzes. Um diesen Gipfel zu erreichen verließ ich die Forststraße an deren Ende nach rechts und folgte einem schmalen Pfad aufwärts. Dieser dürfte nicht viel begangen sein, da er größtenteils sehr verwachsen ist. Nach 25 Minuten ab dem Steinkogel war dann der Waldgipfel des Zederbauernspitzes erreicht. 

Ich stieg gleich wieder über den verwachsenen Pfad ab, ging aber nicht nach links zurück über die Forststraße, sondern geradeaus über einen herrlichen Waldpfad - sattes Grün, der Schatten der Bäume und ein schöner Wegverlauf führten nun zu Gipfel Nummer 3, dem Ochsenkogel. Dieser ist vom Zederbauernspitz circa 20 Minuten entfernt. Während dieses Weges bieten sich teils wunderschöne Ausblicke auf die Kremsmauer und das Sengsengebirge!

Der Ochsenkogel selbst ist auch ein Waldgipfel, der mit einem Bankerl ausgestattet ist. Hier machte ich kurz Pause, bevor es an den Abstieg ging. Dafür ging ich nicht zurück, sondern folgte dem Pfad, über den ich auf den Ochsenkogel aufgestiegen war, weiter in die entgegengesetzte Richtung. So erreichte ich nach kurzer Zeit wieder eine Forststraße. Ich verließ den Waldpfad und ging auf der Forststraße nach rechts. Dieser Weg führt dann direkt bis zur Burg Altpernstein.

Steinkogel, Zederbauernspitz, Ochsenkogel, Altpernstein, Kremstal, Hirschwaldstein

Daten und Fakten zur Tour:

  • 11.06.2022
  • Dauer: 2 Stunden 05 Minuten
  • Höhenmeter aufwärts: 450
  • Höhenmeter abwärts: 450
  • Strecke: 9,60 km
  • Schwierigkeit: LEICHT
  • Ausgangs- und Endpunkt: Burg Altpernstein (Infos zur Anreise am Seitenende)
  • Einkehrmöglichkeit: Burgtaverne Altpernstein
 © OpenStreetMap
Download
Hier könnt ihr euch die GPX Daten der Tour herunterladen:
Steinkogel.gpx
XML Dokument 39.1 KB

Anreise und Parken: Auf der B138 durch Kirchdorf, danach Abzweigung auf die Burgstraße. Hier ist die Ruine Altpernstein schon angeschrieben. Der Straße bis zum Ende folgen, danach einen der Parkplätze auswählen. Hier stehend ausreichend kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

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